Was ist eine GmbH?
Die in Deutschland am weitesten verbreitete Gründungsform ist die GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung). Im Gegensatz zum Einzelunternehmen ist die GmbH eine juristische Person und ist auf das Stammkapital haftungsbeschränkt. Grundlage für die GmbH ist das GmbH-Gesetzt (GmbHG).
Für wen ist die GmbH sinnvoll?
Eine GmbH-Gründung ist besonders für Firmen sinnvoll, die aus mehreren Gesellschaftern bestehen, da in dieser Firmen-Form die Haftung der Gründer auf das Stammkapital begrenzt ist. Voraussetzung ist dabei das ausreichende Vorhandensein von Finanzmitteln (mind. 25.000 €).
Was kostet die Gründung einer GmbH?
Bei der Gründung einer GmbH muss ein Stammkapital von mindestens 25.000 € vorhanden sein. Alle zusätzlichen Kosten entstehen durch den bürokratischen Aufwand im Zuge einer Gründung. Durch Anwalts- und Notarkosten entstehen so Gesamtkosten von bis zu 2.500 €.
Wie lange dauert der Anmeldeprozess?
Der Prozess einer GmbH-Gründung ist ein langwieriger bürokratischer Prozess, der bis zu 2 Monate in Anspruch nehmen kann. Eine Betriebsaufnahme kann jedoch schon erfolgen, sobald eine Anmeldung im Handelsregister beantragt wurde.
Vorteile einer GmbH
- Sämtliche Gesellschafter einer GmbH sind nicht privat haftbar, sondern ausschließlich in Höhe des Gründungs-Stammkapitals der Gesellschaft.
- Der Geschäftsführer muss nicht gleichzeitig Gesellschafter sein.
- Im Gegensatz zu einer GbR oder einem Einzelunternehmer können Steuern gespart werden, da auf nicht ausgeschüttete Gewinne die Körperschaftssteuer angewandt wird.
- Durch stille Reserven (Wertunterschied zwischen Buchwert und realem Wert) ist es möglich zusätzlich Steuern zu sparen.
- Die GmbH ist eine eigenständige juristische Person, die zum Beispiel Verträge abschließen kann. Der Geschäftsführer vertritt dabei nur die geschäftlichen Interessen der GmbH.
Nachteile einer GmbH
- Das einzuzahlende Stammkapital von mind. 25.000 € kann insbesondere für junge Existenzgründer eine anfänglich hohe Belastung darstellen.
- Der bürokratisch aufwändige Gründungsprozess kann bis zu 2 Monaten dauern.
- Durch die Buchführungs- und Bilanzierungspflicht ist der Verwaltungsaufwand einer GmbH deutlich höher als zum Beispiel bei einer GbR.
- Die Haftungsbeschränkung kann dazu führen, dass sich das Beschaffen von Krediten schwieriger gestalten könnte.
Ablauf einer GmbH-Gründung
Während des Zeitraums zwischen der Beschlussfassung zur Gründung einer GmbH und der rechtskräftigen notariellen Beurkundung des Gesellschaftervertrags befinden sich die Gründer in einer Vorgründungsgesellschaft. In dieser Phase haften sie mit ihrem Privatvermögen, da sie rechtlich gesehen eine oHG, bzw. eine GbR sind.
Der Notar erstellt auf Grundlage des Gesellschaftervertrags die Gründungsurkunde. Diese ist Grundlage der sogenannten Vor-GmbH. Im Gesellschaftervertrag sind folgende Angaben über die Firma enthalten: Sitz der Firma, Firmenname, Höhe des Stammkapitals, Unternehmensanteile der Gesellschafter, Bestimmung des Geschäftsführers.
Ab diesem Zeitpunkt ist es den Gesellschaftern möglich, rechtskräftige Geschäfte einzugehen. Zu beachten ist, wie schon erwähnt, dass die Gesellschafter in dieser Phase mit ihrem Privatvermögen haften.
Nachdem das Stammkapital eingezahlt wurde, wird der Notar den Handelsregister-Eintrag beantragen. Sobald dies geschehen ist, sollten die Gesellschafter die Eröffnungsbilanz erstellen. Die Zuhilfenahme eines Steuerberaters ist an dieser Stelle unabdinglich.
Die Vor-GmbH geht in die GmbH über, sobald die Gesellschaft in das Handelsregister eingetragen worden ist. Nun können die Gewerbeanmeldung, sowie die Anmeldung beim Finanzamt erfolgen durch den Steuerberater.
Die in Deutschland am weitesten verbreitete Gründungsform ist die GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung). Im Gegensatz zum Einzelunternehmen ist die GmbH eine juristische Person und ist auf das Stammkapital haftungsbeschränkt. Grundlage für die GmbH ist das GmbH-Gesetzt (GmbHG).
Für wen ist die GmbH sinnvoll?
Eine GmbH-Gründung ist besonders für Firmen sinnvoll, die aus mehreren Gesellschaftern bestehen, da in dieser Firmen-Form die Haftung der Gründer auf das Stammkapital begrenzt ist. Voraussetzung ist dabei das ausreichende Vorhandensein von Finanzmitteln (mind. 25.000 €).
Was kostet die Gründung einer GmbH?
Bei der Gründung einer GmbH muss ein Stammkapital von mindestens 25.000 € vorhanden sein. Alle zusätzlichen Kosten entstehen durch den bürokratischen Aufwand im Zuge einer Gründung. Durch Anwalts- und Notarkosten entstehen so Gesamtkosten von bis zu 2.500 €.
Wie lange dauert der Anmeldeprozess?
Der Prozess einer GmbH-Gründung ist ein langwieriger bürokratischer Prozess, der bis zu 2 Monate in Anspruch nehmen kann. Eine Betriebsaufnahme kann jedoch schon erfolgen, sobald eine Anmeldung im Handelsregister beantragt wurde.
Vorteile einer GmbH
- Sämtliche Gesellschafter einer GmbH sind nicht privat haftbar, sondern ausschließlich in Höhe des Gründungs-Stammkapitals der Gesellschaft.
- Der Geschäftsführer muss nicht gleichzeitig Gesellschafter sein.
- Im Gegensatz zu einer GbR oder einem Einzelunternehmer können Steuern gespart werden, da auf nicht ausgeschüttete Gewinne die Körperschaftssteuer angewandt wird.
- Durch stille Reserven (Wertunterschied zwischen Buchwert und realem Wert) ist es möglich zusätzlich Steuern zu sparen.
- Die GmbH ist eine eigenständige juristische Person, die zum Beispiel Verträge abschließen kann. Der Geschäftsführer vertritt dabei nur die geschäftlichen Interessen der GmbH.
Nachteile einer GmbH
- Das einzuzahlende Stammkapital von mind. 25.000 € kann insbesondere für junge Existenzgründer eine anfänglich hohe Belastung darstellen.
- Der bürokratisch aufwändige Gründungsprozess kann bis zu 2 Monaten dauern.
- Durch die Buchführungs- und Bilanzierungspflicht ist der Verwaltungsaufwand einer GmbH deutlich höher als zum Beispiel bei einer GbR.
- Die Haftungsbeschränkung kann dazu führen, dass sich das Beschaffen von Krediten schwieriger gestalten könnte.
Ablauf einer GmbH-Gründung
Während des Zeitraums zwischen der Beschlussfassung zur Gründung einer GmbH und der rechtskräftigen notariellen Beurkundung des Gesellschaftervertrags befinden sich die Gründer in einer Vorgründungsgesellschaft. In dieser Phase haften sie mit ihrem Privatvermögen, da sie rechtlich gesehen eine oHG, bzw. eine GbR sind.
Der Notar erstellt auf Grundlage des Gesellschaftervertrags die Gründungsurkunde. Diese ist Grundlage der sogenannten Vor-GmbH. Im Gesellschaftervertrag sind folgende Angaben über die Firma enthalten: Sitz der Firma, Firmenname, Höhe des Stammkapitals, Unternehmensanteile der Gesellschafter, Bestimmung des Geschäftsführers.
Ab diesem Zeitpunkt ist es den Gesellschaftern möglich, rechtskräftige Geschäfte einzugehen. Zu beachten ist, wie schon erwähnt, dass die Gesellschafter in dieser Phase mit ihrem Privatvermögen haften.
Nachdem das Stammkapital eingezahlt wurde, wird der Notar den Handelsregister-Eintrag beantragen. Sobald dies geschehen ist, sollten die Gesellschafter die Eröffnungsbilanz erstellen. Die Zuhilfenahme eines Steuerberaters ist an dieser Stelle unabdinglich.
Die Vor-GmbH geht in die GmbH über, sobald die Gesellschaft in das Handelsregister eingetragen worden ist. Nun können die Gewerbeanmeldung, sowie die Anmeldung beim Finanzamt erfolgen durch den Steuerberater.
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